Wednesday, December 31

Rückwärts laufen

Irgendwie bekomme ich an besonderen Ereignissen nie hin, etwas Gescheites zu schreiben. Das kann auf der einen Seite daran liegen, dass ich mich dann damit tiefgreifend beschäftigen müsste und mich tatsächlich mit dem Fakt abfinden, dass da die Zahl am Ende des Datums eine Neue ist, und ich scheinbar wieder verschlafen habe das zu realisieren. Ich habe auch einfach das Gefühl, dass ich nichts hinzuzufügen habe, zu solcher Massenhysterie. 

Auch beim Zusammenfassen von Ereignissen der letzten 365 Tage scheitere ich. Wie kann man eine solche Fülle von Gedanken und Momenten unserer kläglichen Existenz eines Jahres in zwei Halbsätzen bündeln? Ich fühle mich falsch zu sagen, dass ein Jahr einfach gut war; einfach schlecht. Das ist es nie. Und das sollte auch irgendwie unser Ziel bleiben: weiterhin alles zu fühlen.



Das nächste Jahr wird verrückt. Es wird sich so vieles ändern. Ich werde mit der Schule fertig sein und keine Ahnung haben, was ich mit mir anfangen soll. Aber langsam habe ich das Gefühl, auf dem Weg zu sein zu der Person, die ich sein möchte. Eigentlich nehme ich mir nie etwas vor, aber dieses Mal ist es anders. Ich möchte mutiger sein. Mehr wagen. Mehr raus aus meinem Kopf.
Und ich glaube, das sollten wir alle.

PS: Zertanzt eure Füße und schreit laut in die Nacht hinein. Ich glaube das nächste Kapitel wird ganz groß. Küsse

Ach, noch schnell mein Lieblingslied des Jahres.

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