Sunday, February 15

Plattitüde




Ich stammle Plattitüde über Plattitüde. Fülle sie mit Fachvokabular, um den mir Gegenüberstehenden zu verwirren. Den Blick, den man bekommt, entweder einen, der möglichst wissend rüberkommen will, oder einen sehr unsicheren, in Gedanken schon auf den passenden Wikipedia-Artikel stürzend.
Dabei geht es gar nicht darum. Es sind nur Plattitüden. Keine Aussicht auf Erkenntnisgewinn.

Ich schreibe deshalb nur über mich, weil ich von dem Rest zu wenig Ahnung habe.
Zusammenhängende Sätze lasse ich jetzt auch sein. Ich werde nicht mehr versuchen zu ordnen.
 Auch, weil das eine Lüge wäre. Chaos gibt es nicht in Reinschrift. Zumal es auch nicht meine Aufgabe ist, hier irgend etwas verständlich zu machen.

Egal wie ehrlich ich bin, habe ich im Endeffekt das Gefühl, ich würde mir was vormachen. Auch wenn es die Ehrlichkeit selbst ist. Mein Freund, das Brennen in der Nase, bevor meine Augen sich entleeren, kommt vorbei und klopft nicht an.

Eloquenz ist sinnfreier Dekor. Verhüllung und Schein. Wenn man etwas nicht einfach ausdrücken kann, hat man es selbst noch nicht verstanden. (Und ich bin der Beweis dafür.) Bitte bringt mir keine Bewunderung entgegen. Ich will nichts verkaufen.

Entgleiten fühlt sich immer nur ein Paar Sekunden gut an.
Bis man merkt, dass da kein Hang mehr ist.

Na? Plattitüde schon nachgeschaut?

2 comments:

Anonymous said...

Schön wenn man ein Wort findet, dass viele Worte auf den Punkt bringt. Plattitüde. Du bist ein Pessimist.

Daria said...

kann gut sein.