Monday, December 15

Volle Socken


Ich finde die Massenhysterie um die Weihnachtszeit jedes Jahr ziemlich schrecklich. Besonders dieses "Oh nein, ich weiß nicht was ich mir zu Weihnachten wünschen soll!", man kann natrülich von einem harten Schicksal sprechen, wenn man einfach so viel hat, dass da nichts zum Wünschen bleibt.  Naja, ein neues iPhone geht ja immer, oder? Meine Familie und ich waren noch nie Feiertagsliebhaber (außer es geht ums schlafen und essen), deshalb machen wir auch keine großen Geschenke. Das war im Prinzip schon immer so. Es wird einfach schwierig bei einer Familie, die aus überzeugten Atheisten besteht, die Geburt Jesu zu feiern. Traditionell kommt an Heiligabend also meine noch weniger von Weihnachten begeisterte Oma und wir feiern stattdessen die heilige Wein-Nacht. Dies führt unmittelbar zu politischen Diskussionen, die mein Vater ebenso traditionell mit "Die verdammten Amerikaner!" beendet. 

Nun gut, auf meiner Liste findet ihr folgendes:

Ankle Boots von sixty seven

Jedes Jahr begründe ich meine bis knapp vor Weihnachten fehlenden Geschenke damit, dass man sich ja generell nicht dem kommerziellen und kapitalistischen Zwang unterordnen darf, obwohl ich einfach nur schlecht im Präsente finden bin. Auch dieses Jahr ist es nicht anders. Sieht es bei euch genauso aus? 

"May you maintain the same fake enthusiasm for the holidays as North Koreans did for Kim Jong Il." Und damit fröhliches Einkaufen nutzloser Dinge! Küsse

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